OM Raphael Pliemitscher
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Das Mittelkärntner Blondvieh dient den Menschen in Kärnten schon seit Jahrhunderten als Milch-, Zug- und Fleischvieh. Bis 1604 kann man seine Geschichte bei dem Grafen Christallnigg in Eberstein zurückverfolgen. 1857 war das Blondvieh die beste Rinderrasse der Monarchie, 1990 wurde es auf die rote Liste, als besonders vom Aussterben bedrohte Rasse, gesetzt. In der norischen Region Kärntens hat man sich dazu entschlossen, das Kärntner Blondvieh zu erhalten und gründete den Kärntner Blondviehzuchtverein.
Die Zucht erfolgt in Reinzucht unter größtmöglicher Vermeidung der Inzucht. Das Kärntner Blondvieh ist weiß- bis semmelfarbig mit hellem Flotzmaul, Hörnern und Klauen.
Schon Kaiser Franz Joseph hat darauf bestanden, dass sein Tafelspitz vom Kärntner Blondvieh kommt. Grund dafür ist wohl die Qualität des Fleisches, die vor der Quantität steht. Das Fleisch vom Kärntner Blondvieh zeichnet sich durch guten Geschmack, Feinfasrigkeit und Marmoriertheit aus. Es steht nicht die Fleischausbeute, sondern die Fleischqualität im Vordergrund. Rindfleisch gehört zu den bestkontrollierten Lebensmitteln.