Josef Hirm
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Von Tataren und Sarazenen wurde Buchweizen, der seinen Ursprung im östlichen Zentralasien hat, an der Wende vom 14. bis zum 15. Jahrhundert nach Europa und ins Jauntal gebracht. Daher kommt auch der Name Had´n – Heidenkorn. Da der Buchweizen auf kärgstem Boden gedeiht, war er auch Pionierpflanze und wurde oft als Kulturpflanze auf frisch gerodeten und urbar gemachten Landstrichen angesetzt. Aus agronomischer Sicht ist Buchweizen wegen seiner kurzen Vegetationszeit und seiner Anspruchslosigkeit interessant. Der Ertrag ist jedoch stark witterungsabhängig. Die Kultur ist umweltschonend, da Buchweizen nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt und wenig gedüngt wird.